Immobilienkaufverträge

Allgemeines zu immobilienkaufverträgen
Unparteiische Beratung durch den Notar
Sicherung von Käufer und Verkäufer
Ausgewogene Vertragsgestaltung
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Allgemeines zu Immobilienkaufverträgen

Ein Hauskauf ist ein Geschäft von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Da regelmäßig viel Geld für die Anschaffung eines Hauses aufgewendet wird, ist eine sichere Abwicklung von Nöten.

Der Gesetzgeber hat hier Vorsorge getroffen: Grundstückskaufverträge können nur unter Mitwirkung eines Notars abgeschlossen werden.

Besonderheiten gelten beim schlüsselfertigen Erwerb von neuen Häusern bzw. Eigentumswohnungen. In solchen Fällen ist ein Bauträgervertrag zu schließen es sind eine Reihe zusätzlicher Gesichtspunkte zu beachten und weitere Regelungen in den (dann oft sehr langen) Notarvertrag aufzunehmen.

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Unparteiische Beratung durch den Notar

Der Notar ist kraft seines Amtes unparteiisch. Er berät beide Vertragsteile gleichermaßen und sorgt für eine ausgewogene und faire Vertragsgestaltung. Auf die Amtsneutralität des Notars kann man sich verlassen.

Je nach Eigenart der verkauften Immobilie wird der Notar einen auf den Einzelfall angepassten Kaufvertrag vorschlagen. So sind beim Kauf einer Eigentumswohnung naturgemäß andere Regelungen im Vertrag enthalten als etwa beim Kauf eines landwirtschaftlichen Grundstücks.

Ob ein Kauf wirtschaftlich sinnvoll ist, prüft der Notar nicht. Insbesondere kann der Notar auch nicht beurteilen, ob der vereinbarte Kaufpreis angemessen ist. Bei Bemessung des Kaufpreises gelten die Gesetze des Marktes.

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Sicherung von Käufer und Verkäufer

Im Vordergrund der Vertragsgestaltung durch den Notar steht der Schutz der Vertragsteile. Einerseits muss der Käufer sicher sein, das (lastenfreie) Grundstück auch zu bekommen, wenn er den Kaufpreis bezahlt, andererseits muss der Verkäufer die Sicherheit haben, das Eigentum nur zu verlieren, wenn er den Kaufpreis erhält. Der Notarvertrag trägt diesen Interessen Rechnung.

Regelmäßig sieht der notarielle Kaufvertrag zur Sicherung des Käufers vor, dass der Kaufpreis erst dann zu bezahlen ist, wenn das künftige Eigentum des Käufers durch eine Eigentumsvormerkung im Grundbuch gesichert ist, Unterlagen über die Lastenfreistellung des Grundstücks vorliegen und alle erforderlichen Genehmigungen erteilt sind. Ob diese Voraussetzungen vorliegen, überwacht der Notar.

Ebenso überwacht der Notar die Absicherung des Verkäufers. Der Notar lässt das Eigentum erst dann auf den Käufer umschreiben, wenn sichergestellt ist, dass der Verkäufer den Kaufpreis auch erhält.